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Ein Moment der Ewigkeit

Jeder Moment beistzt eine unendliche Tiefe, das Gefühl, die dritte Dimension der Zeit. Viele kennen das, wenn die Zeit für einen Augenblick still steht und man sich in die große Unendlichkeit hineinfühlt und in momentaner Universalerkenntnis schwelgt. Augenblicklich offenbart sich alles, Götter, Empiren und Naturgesetze. Sei's drum, alles! Es ist eh alles ein und das selbe. Und genauso schnell ist es wieder verschwunden... (Im Alkoholrausch hält es länger an, habe ich festgestellt :P) Welches Gefühlsbeispiel bietet sich nun besser an als die Liebe? Wie auch immer, es wird hier der Moment beschrieben, weniger die Unendlichkeit. Mehr das Gefühl, als die Erkenntnis. Ich halte das für elementarer.

Ein Liebesgedichtt



Für einen Augenblick nun, schwelgt die Welt in meinem Glück,

Ersäuft sich, seufzend, im süßen Wein, der aus den vernarbten Wunden schäumt.

Mit diesem Hauch zerbricht die Umnachtung meiner Brust,

In der nur erahnte Sterne eine Hoffnung schimmerten

Und dem Verbannten Luftschlösser in den Himmel malten.

Doch nun schlagen sie Wurzeln, die sich tief ins Fleisch graben und brennende Kusswunden hinein gravieren.

Eis jedes Haar stellt sich mir auf um ein Konzert über meine Haut zu streichen,

Wann immer der Atem über deine Lippen kriecht

Um mein Herz zu beschwören jedes Äderchen in einen heißen Fluss aus Gold zu Verwandeln.

Noch etwas mehr...

Noch etwas länger...

Und möge der Moment nun verweilen,

Die Busen zerbarsten, vereinten sich zum Kugelwesen

Und die Mutter wiegte es im Takt der Glocken,

Welche die Ewigkeit verkünden.


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Kommentare

M. Tworowsky wrote on 2006-12-26 19:48:40

Es ist einfach schön und trifft alle Facetten der Liebe, eben die größten Momente zwischen zwei Menschen !

Bitte noch mehr in der Art! (das kann süchtig machen)

Noch einen schönen Feiertag u. ein gutes neues Jahr wünscht M. Tworowsky

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